Wandern und Erleben Allgäu e.V.

ist seit 2021 klimaneutral*

Unser Motto: "aktiv unterwegs - Erlebnisse teilen - fit sein"

Jede(r) ist herzlich willkommen und darf bei uns mitwandern! Und wer öfter mitwandern und Vereins-Mitglied werden will, kann einfach online das Antragsformular ausfüllen.

Wanderprogramm 2023: Das Allgäu neu entdecken ...

Es sind 105 Touren geplant, die von „leicht bis anspruchsvoll“ über das ganze Jahr und über das gesamte Allgäu verteilt stattfinden.

26 ausgebildete DWV-Wanderführer/innen® leiten diese abwechslungsreichen Touren und vermitteln unterwegs viel Wissenswertes. Und viel gelacht wird bei uns auch 😀.

"Sei dabei - wir freuen uns auf Dich!" ...


Erster Schnee - letzte Tour

27.11.22: Wanderung bei Diepolz (10 km)

Gleich zu Beginn der Wanderung verwöhnte uns Charlotte mit ihrem Schokokuchen. Beim Aufstieg auf den Hauchenberg-Grat wurde ein Schneemann gebaut und der "Wanderpokal der Matsch-Challenge" an den Nächsten weiter gereicht.

Im "3-Käsehoch" verteilte Karin selbstgebackene Plätzchen/Leible und Ute und Gabi trugen Weihnachtsgedichte der besonderen Art vor. Manuela, Monika und Charlotte waren 2022 bei 83 Vereins-Wanderungen die aktivsten Mitglieder mit jeweils über 500 Km.

Als Symbol für den Start mit Schneeschuh-Wanderungen und ein ersehntes Wiedersehen mit Herzlichkeit und Humor hat Ute hat Herzen und Schneeflocken für uns gehäkelt. Herzlichen Dank an Alle für diesen schönen gemeinsamen Jahresabschluss!

Mystische Runde

26.11.22: Wanderung bei Kimratshofen (12 km)

Über feuchte Wiesen ging es fröhlich Richtung Gschnaidt und bald erreichten wir den Wald der stillen Kreuze - Hunderte von Grabkreuzen. Es wurde sehr ruhig und besinnlich in der Gruppe. Wir erfuhren noch etwas über einen Mönch, der als Erimit hier auf dieser Anhöhe lebte, zum Wallfahrtort wurde und der lange Weg bis zur Errichtung der Gschnaidter Kapelle.

Es ging weiter über einen Kreuzweg hinunter zur Heilquelle und weiter zum Gasthaus Kreuz zum köstlichen Kässspatzenessen. Mit Schellenklang kündigte sich auch noch der Nikolaus an und hatte viele warme Worte für die Wandergruppe übrig.

Ganz lieben Dank an unsere Wanderführerin Gudi. Diesen ganz besonderen Tag werden wir so schnell nicht vergessen!

Kuchen und asiatische Fitness

20.11.22: Wanderung bei Rettenberg (12 km)

Bei Vorderburg entdeckten wir den Geratser Wasserfall, gefühlt so schön wie Niagara und Iguazu. Auf raschelndem Buchenlaub ging es dem Grat folgend hinauf bis zu den Bänken der geschlossenen Alpe Müllers Berg. Ein idealer Platz für eine Brotzeit mit Blick nach Norden. Moni versüßte uns die Rast mit einem Kuchen. Zum Aufwärmen sorgte eine Einführung ins "asiatische Schattenboxen".

Gut gelaunt ging es vorbei an der Burgruine und der Friedenslinde zum "Kraftort" unter den tiefhängenden Ästen uralter Fichten. Bergab gehend blickten wir nach Osten in die verschneiten Berge und warfen einen Blick in die Kapelle zum Gedenken an die Pestopfer ab 1635. Wer mochte, lernte in Rettenbergs "Engel" die neuen Wirtsleute kennen, schlagfertig und humorvoll wie wir.

Durch's Fuchsloch

19.11.22: Wanderung bei Thalkirchdorf (15 km)

Viele hatten wetterbedingt abgesagt und so wurden nur die Optimisten mit einer schönen Herbstwanderung mit tollen Ausblicken und Stimmungen belohnt.

Mit der kleinen Gruppe ging es flott über die Südflanke auf den Hündlekopf zum Gipfelkreuz. Der Abstieg erfolgte dann über die Sennalpe "Bärenschwand" zum "Fuchsloch", einem Übergang zurück nach Thalkirchdorf.

Dort hatte der Gasthof "Traube" den letzten Tag geöffnet, so dass wir uns aufwärmen und beim "Kehraus" helfen konnten.

Jetzt stehen nur noch drei weitere Touren in 2022 an ...

Zeitlos

13.11.22: Wanderung bei Sibratsgfäll (15 km)

... fühlt es sich an in Schönenbach bei den Nachbarn in Vorarlberg. Die Häuser, die Kapelle und der Kiosk sind winterfest eingepackt, denn die "Vorsäßsiedlung" ist nur im Sommer bewohnt. Die seit Jahrhunderten bewährte 3-Stufen-Wirtschaft, bei der das Vieh im Sommer wechselnd auf drei Höhenstufen gehalten und jeder Grasbüschel genutzt wurde und wird, ist "Unesco immaterielles Kulturerbe". Wir 16 erlebten dieses im November ruhige Eck kontrastreich: Nebel und Sonnenschein, Raureif und 13 Grad, erdrutschgefährdet sowie beständig, sanfte großflächige Weideflächen sowie die Enge in der Subersach-Klamm mit rauschendem Wasser... Diese Atmosphäre animiert uns zum "Vertrauenslauf" mit viel Gebrüll. Zum spontanen Abschluss wurden wir in der Wirtschaft in Sibratsgfäll freundlich empfangen.

Ochsentour

12.11.22: Wanderung bei Missen (12 km)

Eine „Ochsentour“ war unsere Wanderung bei bestem Herbstwetter heute nun wirklich nicht. Zunächst spazierten wir gemächlich talauswärts entlang der Jugetach und anschließend erreichten wir allmählich ansteigend über Wiesen den einsam gelegenen Weiler Geratsried. Weiter ging es über einen aussichts- und abwechslungsreichen Kammweg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Ochsenberg. Das schlichte Gipfelkreuz steht etwas weiter unten auf einem Plateau und lud geradezu zur Mittagsrast ein. Ungern verließen wir den schönen Platz, aber das Tuffenmoos und die geplante Einkehr warteten ja bereits.

Mit der abschließenden Einkehr in der Pizzeria „La Mamma“ fand wieder mal ein sonniger und entspannter Wandertag ein glückliches Ende.

kleine Hindernisse

6.11.22: Wanderung bei Bingen (11 km)

Unsere sagenhafte Tour im Dreieck der Landkreise Ostallgäu, Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech führte uns rund um Königsried durch den Sachsenrieder Forst.

Nach Erlernen von Verhaltensregeln bei Antreffen der berüchtigten Sachsenrieder Wildsau gingen wir dem Geheimnis der Schauergeschichten des Ortes Habratshofen auf den Grund. Nach dem Bestaunen der früheren Osterzeller Skisprungschanze, gewürzt mit etwas Mundartdichtung, ging es abenteuerlich über frisch gefällte Fichten zurück zum Ausgangspunkt.

Wir waren uns einig: auch in dieser unbekannten Ecke des Allgäus wartet Überraschendes und Sehenswertes. Und: für die Hartgesottenen gibt's vielleicht bald eine Wanderung mit blutrünstigeren Sagen ... Gerne, liebe Johanna!

Spektakulär

4.11.22: Wanderung bei Oberstdorf (16 km)

Unsere heutige Tour führte uns von der Alpe Dornach unterhalb der Kackenköpfe nach Riezlern. Dazu passend sprachen wir auch über "Geschäftliches" (So geht das: die Outdoor-Toilette). Dann stiegen wir hinab in die Breitachschlucht mit zahlreichen Kiesbänken und einem Steinmännle-Garten.

Kurz nach einer Brotzeitpause an der Grenzbrücke verengte sich die Schlucht zur Klamm. Vom Zwingsteg aus blickten wir auf senkrechte Felswände und in die Tiefe auf den Hauptweg durch die Breitachklamm.

Nach sportlichen 16 Kilometern freuten wir uns über eine gemütliche Einkehr in der Alpe Dornach.

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