Klimaschutz im Verein

Wusstest Du, dass viele Firmen, Organisationen, Vereine und Menschen wie Du und ich schon jetzt aktiv sind und versuchen, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu minimieren?

Selbst mit vielen kleinen Schritten können auch wir als Verein etwas bewirken und zumindesten klimaneutral, besser noch klimapositiv werden.

Und was können wir persönlich tun, um unseren Enkelkindern die Erde mit weniger CO2-Ausstoß zu hinterlassen, um auch noch morgen durch das schöne Allgäu wandern zu können?

Wie reduzierst Du bereits den CO2-Ausstoß? Hast Du Vorschläge?

Ideen und Vorschläge unserer Mitglieder:
Allgemein: Arbeitsgruppe bilden , Infos auf Website und im Newsletter , Klimaneutralität ab 2021 erreichen , Klimavorträge organisieren, Wanderungen mit Klimaschutzbezug anbieten, ...

CO2-Reduzierung: Fahrgemeinschaften verbessern , P+R Parkplätze als Treffpunkte nutzen , Besprechungen per Video , autofreie Wanderungen, vegetarische Wanderungen

CO2-Ausgleich: "Klimabündnis Allgäu" (s. u.) beitreten oder andere Klimaschutz-Organisationen mit Spenden unterstützen , an Baumpflanzaktionen teilnehmen

Der Wanderverband Bayern und seine Mitgliedsvereine zählen zu den elf Naturschutzvereinigungen in Bayern und in unserer Vereinsatzung wird der Umweltschutz als wichtiges Ziel genannt.

So bieten wir Informationen zu diesem Thema an, nehmen Stellung zu umweltrelevanten Projekten und setzen ganz bewusst auf regionale Wanderziele und Fahrgemeinschaften. Dennoch erzeugen wir zur Zeit ca. 6 t CO2 pro Jahr allein durch unsere Autofahrten zu den Wanderungen.

Seit 2021 versuchen wir bewusst noch mehr CO2 einzusparen. Durch freiwillige Spenden an Atmosfair und Bergwaldprojekt wird über Klimaschutzprojekte CO2 an anderer Stelle wieder eingespart. Dadurch ist unser Verein in 2021 klimaneutral.

Aber warum das Alles und was bedeutet eigenlich "klimaneutral"?

Die globale Durchschnittstemperatur ist bereits um 1,0 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gestiegen.

Das klingt erst einmal wenig! Einige freuen sich über mildere Winter, Andere sorgen sich schon heute um Ihre zukünftige Lebensgrundlage. Schwankungen hat es immer schon gegeben, doch es gibt einen klaren Trend: Wetterextreme werden immer häufiger! Die dramatischen Folgen des Klimawandels sind längst spürbar, mittlerweile auch bei uns*.

Hauptursache für den Klimawandel ist, dass wir Menschen zu viel CO2 erzeugen, wodurch das natürliche Gleichgewicht in der Atmosphäre gestört wird und der Treibhauseffekt entsteht.

Der CO2-Ausstoß liegt in Deutschland bei etwa 10 t CO2 pro Jahr und Einwohner. Er sinkt zwar, ist dennoch viel zu hoch.

Die Menschen in den ärmeren Ländern verursachen deutlich weniger CO2, leiden dafür aber besonders unter den Folgen des Klimawandels wie

  • Dürren

  • Überschwemmungen

  • Waldbrände

  • und Wirbelstürme.

Vor allem die Verbrennung von Kohle und Öl erzeugt sehr viel CO2. Gleichzeitig wird durch die anhaltende Vernichtung der Regenwälder die "Lunge der Erde" immer schwächer. Dadurch wird weniger CO2 wieder zurück in Sauerstoff und Kohlenstoff umgewandelt.

Das Thema ist global, komplex und wird gerne verdrängt! Denn dringend notwendige Veränderungen sind unbequem und deshalb umstritten. So wird viel Zeit im Kampf gegen den Klimawandel verloren und zukünftige Generationen werden die Folgen tragen. Dennoch kann jeder Einzelne von uns einen Beitrag leisten zur Verringerung von CO2 und zwar hauptsächlich durch

  • Energiesparen

  • umweltbewusstes Einkaufen

  • die Nutzung erneuerbarer Energien

  • die Unterstützung von Klimaschutzaktionen/Projekten

Der CO2-Ausstoß, den wir nicht reduzieren können, lässt sich durch geeignete Maßnahmen ausgleichen (kompensieren). Was heißt das?

Dafür, dass wir in den Industrieländern durch unseren hohen Lebensstandard viel mehr CO2 erzeugen als Andere, zahlen wir freiwillig einen finanziellen Ausgleich. Mit Spenden an anerkannte Hilfsorganisationen können in Entwicklungsländern z.B. neue Schutzgebiete entstehen, Aufforstungsprojekte und Solartechnik gefördert und gleichzeitig neue Arbeitsplätze im Umweltschutz geschaffen werden.

Es geht dabei nicht um Alibi-Aktionen gegen ein schlechtes Gewissen oder ein "Freikaufen", sondern um die freiwillige Übernahme von Verantwortung sowie um ein globales Denken und Handeln zum Schutz unserer Erde und aller Bewohner.

Nur gemeinsam können wir es schaffen, jeder Schritt hilft!

Allgäuer Anzeigeblatt vom 19.05.21:

Jetzt machen 72 Unternehmen, Vereine, Verbände und Institutionen bei Bündnis mit.